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Messen 2015

Auf folgenden Messen sind wir 2015 vertreten: 14. und 15. Januar  - Interaspa in Hannover ... die...[mehr]


Über uns

So sind wir auf den Kern gekommen...[mehr]


Vom Ernten und Genießen.


Die Ernte des Ölkürbisses beginnt im Herbst. Bis dahin sind die Kürbiskerne noch unreif und haben einen scharfen Geschmack. Die Reife eines Kürbisses erkennt man an seinem verholzen Stiel. Erst dann ist gewährleistet, dass die Kerne voll ausgebildet sind und sie ihr typisch nussiges Aroma besitzen.

Die Ernte vom Feld

Anfänglich wurden die Kürbisse auf unserem Hof noch von Hand geerntet. Dabei wurden die Kürbisse direkt auf dem Feld geteilt und die Kerne aus der Frucht gelöst.
Diese Art der Ernte ist jedoch sehr zeit-, arbeits- und kostenintensiv. Mit dem Ausbau der genutzten Ackerfläche und dem damit einhergehenden, größeren Erntevolumen haben wir diese teilweise mechanisiert. Nach wie vor läuft bei uns vieles immer noch von Hand.
Allerdings unterstützen uns mittlerweile Saat- und Erntemaschinen bei der schweren körperlichen Arbeit.

Für die Ernte mit der Maschine werden die Kürbisse auf dem Feld in mehrere Reihen geschoben und anschließend von der Vollerntemaschine eingesammelt. Diese spießt die in Reihe liegenden Früchte mit einer Stachelwalze auf und befördert sie in eine Zerreißtrommel. Dort werden sie mittels Messer und Brechleisten in kleine Stücke zerrissen. Danach werden die Kerne in einer rotierenden Siebtrommel vom Fruchtfleisch getrennt und direkt in einen Sammelbehälter befördert. Die Entleerung des Sammelbehälters erfolgt mit einer so genannten Entleerungsschnecke.


Die Gewinnung der Kerne.

Nach der Ernte werden die Kerne gewaschen, um sie von den Rückständen des Fruchtfleisch zu reinigen. Jeder, der schon mal einen Kürbis ausgehölt hat, weiß, wie schwer sich die glibberige Masse vom Kern lösen lässt. Doch gerade das ist wichtig für die Haltbarkeit und Weiterverarbeitung des Produktes. Ungewaschene Kerne beginnen sehr schnell zu gären und verlieren ihre typische Grünfärbung, wenn die dünne Haut nicht entfernt wird.

Die handgeernteten Kerne werden traditionell auf Rosten an der Sonne getrocknet. Dieser Prozess nimmt allerdings 1-2 Wochen in Anspruch. Wir trocknen unsere Kerne vornehmlich mit Hilfe einer Flachrostanlage. Hier werden die Kerne bei 50 bis 60 Grad Celsius belüftet und in 12 bis 15 Stunden schonend getrocknet. Ob ein Kürbiskern richtig trocken ist, erkennt man daran, dass er sich nicht mehr biegen lässt und durchbricht.


Vom Kern zum Öl.


Wir gewinnen unser Kürbiskernöl nach der traditionellen Steirischen Art. Dafür werden die Kerne, sobald sie vollständig getrocknet sind, vermahlen. Pro Liter gewonnen Öls benötigt man 2,5 kg Kerne. Die vermahlene Masse wird mit Wasser und ein wenig Salz zu einem Brei geknetet. Dieser wird 1/2 Stunde lang bei 60 Grad Celsius geröstet. Dann ist das Wasser aus den Kernen verdunstet. Dadurch wird das in den Kernen enthaltene Öl aufgeschlossen. Jetzt kommt die Masse in die Presse. Hier wird das Kürbiskernöl bei einem Druck von 300 bar aus dem gerösteten Brei gedrückt. Nach einigen Tagen haben sich die Schwebteile im gewonnenen Öl abgesetzt und das Kürbiskernöl kann abgefüllt werden.

Das Beelitzer Kürbiskernöl hat die typisch grünliche Färbung. Geschmacklich wird es als nussartig und hocharomatisch beschrieben. Grundsätzlich hat Kürbiskernöl einen intensiven Eigengeschmack.

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